Trotz Tor: Weinzierl übt Kritik an Nicolas Gonzalez


22. Dezember 2018 - 20:03 Uhr




Als kurz Hoffnung aufkam, passierte der nächste Fehler. Stuttgart verliert gegen die Konkurrenz mit 1:3

Daniel Didavi in der Startelf, Andreas Beck war zurück. Der Erfolgsgarant und die dringend benötigte Kreativkraft. Alles war es angerichtet, um das letzte Heimspiel des Jahres positiv zu gestalten, doch der VfB kassierte mit dem ersten vernünftigen Angriff der Gäste das Gegentor. Schalke hatte zuviel Platz, den sie gerne nutzten. In der Folge hatte der VfB auch seine Chancen auf den Ausgleich. Gomez, Thommy und auch Baumgartl hatten Möglichkeiten den frühen Rückstand zu egalisieren, doch Fährmann im Tor war nur bei einem Pass auf Erik Thommy unkonzentiert, den Rest konnte er entschärfen.

Gonzalez scheitert nach Wiederanpfiff am Pfosten


Mit dem knappen Rückstand ging es in die Pause. Nach dem Seitenwechsel war es erneut Fährmann, der dem VfB ein Geschenk anbot, doch Nicolas Gonzalez scheierte am Pfosten, das Tor war leer. Dafür musste sich der junge Argentinier nach dem Spiel die Kritik von Markus Weinzierl gefallen lassen. Der Trainer sprach vom Knackpunkt im Spiel, diese tausendprozentige Chance, liegengelassen zu haben. Es wäre zu diesem Zeitpunkt die Rückkehr ins Spiel für die Schwaben gewesen. Nach einer Ecke, war es dann Mario Gomez, der den Ball mit der Schulter ins eigene Netz beförderte. Auch nach dem nun klaren Rückstand steckte der VfB nicht auf und kam durch das erste Bundesligator von Gonzalez wieder heran. Solche Aktionen, wie beim Anschlusstor hatte Stuttgart zu wenige. Dennoch waren gut 15 Minuten Zeit nochmals Gas zu geben, doch der Fehler vom bislang guten Marc Oliver Kempf, der zum 1:3 führte, begrub zwei Minuten später alle Hoffnungen auf einen Punktgewinn.


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