Zu früh für Offensivspektakel - Weinzierl ist selbst gespannt wie es läuft


19. Oktober 2018 - 13:36 Uhr




Stuttgart steht als Tabellenletzter vor dem Spiel gegen den Tabellenführer Dortmund. An der Seitenlinie wird zum ersten Mal Markus Weinzierl stehen

Markus Weinzierl stand in der Vergangenheit für offensiven Fussball. Auch beim VfB will er die Offensive wieder mehr in Szene setzen. Vor allem Mario Gomez soll seine Torgefahr ausspielen. Das geht nur, wenn er auch entsprechend mit Bällen gefüttert wird. Trainer Weinzierl hofft, dass die Mannschaft dies in der Kürze der Zeit umsetzen kann. Vor allem sind die Nationalspieler erst sehr kurz von den Plänen den neuen Coaches unterrichtet. Der Schwerpunkt in den Trainingseinheiten fiel auch ohne Pavard und Co. auf die offensiven Spielzüge. Doch ein Offensivspektakel, mit dem Weinzierl am liebsten Spiele gewinnen würde, kann er noch nicht garantieren.

Basis liegt auf dem Gewinnen der Zweikämpfe


Die erste Aufgabe gegen Dortmund wird es laut dem neuen Cheftrainer sein, Präsenz auf dem Platz zu zeigen und Spaß am Fussball zu haben. Die Basis dafür sieht Weinzierl im Gewinn der Zweikämpfe und darin eine offensive Struktur an den Tag zu legen. Weinzierl möchte die schnellen Konter der Dortmunder unterbinden und gleichzeitig aber selbst etwas fürs Spiel und die Offensive tun. Ob mit Dreier- oder Viererkette muss zusammen mit der Mannschaft entwickelt werden. Weinzierl selbst hat bei seinen letzten Trainerstationen schon beides praktiziert. Durch die Länderspielpause war mit einem Teil des Teams zwar mehr Zeit, mit der kompletten Mannschaft aber weniger Zeit als üblich, um dem Team seine Ideen zu vermitteln. Somit dürften nicht nur die Fans im ausverkaufen Rund gespannt sein, sondern auch der Trainer selbst ist gespannt, wie es laufen wird.


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